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Wichtige Tipps und Hinweise

Grundvoraussetzung für die Nutzung ist, dass der Kaminofen fachgerecht installiert und
in Betrieb  genommen wird. Außerdem sollten Sie zu Beginn die Bedienungsanleitung
lesen und diese beachten.

1. FACHGERECHTE INSTALLATION
In Deutschland ist hierfür der Bezirks-Schornsteinfegermeister zuständig, der schon vor dem Kauf
anhand der Wertetripel berät, welcher Ofen an welchen Schornstein passt, also die Eignung des
Schornsteines sowie Brandschutzmaßnahmen (Sicherheitsabstände) und die Verbrennungsluft-
versorgung.

Beachten Sie: Vor der ersten Inbetriebnahme hat er nach den baupolizeilichen Vorschriften
(Feuerungsverordnung) den Anschluss und den Aufstellraum zu überprüfen.

2. INBETRIEBNAHME/ANNBRENNPHASE
Öffnen Sie beim ersten Anheizen die Primär- und Sekundärluftzuführung sowie  eine eventuell
vorhandene Drosselklappe komplett. Zudem ist es wichtig alle Fenster zu öffnen, da die Lackierung
durch das Einbrennen zu Geruchsbelästigung führen kann. Beachten Sie: Beim Nachlegen von
Brennstoff die Tür nur vorsichtig öffnen, damit durch die Sog-Wirkung keine Rauchgase in den
Wohnraum austreten. (Dies ist ganz besonders wichtig bei  Kaminöfen mit sehr großen Scheiben.)

3. BETRIEB
Nach der Anbrennphase ist die Primärluft so weit zu schließen, dass nur noch kleine Flammen zu
beobachten sind. Der Wärmebedarf ist durch die Aufgabemenge des Brennstoffes zu erreichen.
Beachten Sie: Die in der Bedienungsanleitung angegebene Maximalmenge und Art des Brennstoffes
müssen eingehalten werden. Wenn die Sekundärluft zu stark gedrosselt wird, führt dies zu starker
Verschmutzung des Feuerraumes, der Sichtscheibe und der Rauchabgaszüge.

4. SCHORNSTEIN
Wenn während des Betriebes die Tür geöffnet wird, muss der Schornstein die achtfache Luftmenge
befördern, um in dem Türöffnungsbereich einen Unterdruck zu erzeugen. Hierzu ist der Schornstein
nur in der Lage, wenn er einen ausreichenden Querschnitt und genügend wirksame Höhe hat.
Beachten Sie: Um die angegebenen Zugwerte zu erreichen, ist im Normalfall eine Mindesthöhe des
Schornsteines von 4,50 m über dem Rauchrohreintritt  erforderlich sowie ein Innendurchmesser des
Schornsteines von maximal 20 cm. (Die Schornsteinberechnung erfolgt nach DIN 4705 Teil 1 und
Teil 2 bzw. Teil 3 nach der gültigen Wertetripel. Hierbei müssen alle Kriterien erfüllt werden, damit
ein reibungsloser Verbrennungsvorgang gewährleistet werden kann.)

5. RAUCHABGASZÜGE
Die Rauchabgaszüge sollten mindestens einmal jährlich gereinigt werden. Das angegebene Raumheiz-
vermögen soll Ihnen helfen, nicht total überdimensionierte  Kaminöfen anzuschließen, da diese Öfen
sonst ständig gedrosselt werden müssen. Beachten Sie: Als Faustregel gilt in etwa, dass pro kW
Nennwärmeleistung 15 bis 20 m3 Wohnraum beheizt werden können.

6. TÜRDICHTUNGEN

Die Türdichtungen sind Verschleißteile und sollten regelmäßig auf ihre Funktion überprüft werden.
Wenn Dichtungen spröde werden oder ihre Festigkeit verlieren, sind die Dichtungen zu erneuern.
Beachten Sie: Der übermäßige Gebrauch von Scheibenreiniger kann auch zu einem schnelleren 
Verschleiß der Dichtungen führen, da einige Reiniger die Dichtungen angreifen.